Blick auf Schwedelbach
Blick auf Schwedelbach
Willkommen im "Birnbaumhof" - Hotel Pension und Ferienwohnungen in Schwedelbach / Pfalz
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Das Landstuhler Bruch -  Moorlandschaften, Torfstecher und Feuchtbiotope

 

Eine Wanderung zwischen Natur und Geschichte

 

Landschaft

 

Kaum eine pfälzische Landschaft trägt so viele Namen wie die Westricher Niederung.  „Westpfälzische Moorniederung“, auch „Westricher Moorniederung“ oder „Landstuhler Bruch“ genannt, sind nur einige Namen, die die einst ausgedehnte  Moorlandschaft zwischen dem Pfälzerwald, der Sickinger Höhe  und dem Pfälzer Bergland trägt.

 

Das Landstuhler Bruch erstreckt sich auf 200 m Seehöhe als Senke von 30 km Länge und maximal 7 km Breite von Waldmohr im Südwesten über Ramstein-Miesenbach und Landstuhl bis nach Kaiserslautern im Nordosten.

 

Es war einst eine unzugängliche Moorlandschaft, die durch systematische Entwässerung und planmäßigem Torfabbau trockengelegt und der Nutzung durch Land- und Forstwirtschaft zugeführt wurde.

 

Neben dem Geisweiher gibt es im Landstuhler Bruch eine Anzahl weiterer Natur- und Landschaftsschutzgebiete, damit die Röhrichtbestände, Bruchwälder, Seggenriede und andere Feuchtbiotope erhalten und weiterentwickelt werden können.

 

 

Freizeit

 

In Landstuhl liegt über der Stadt die Ruine der Burg Nanstein, der Hauptsitz des aufrührerischen Ritters Franz von Sickingen, zu der sich ein Ausflug lohnt.

Sie haben von dort oben einen grandiosen Blick auf das Landstuhler Bruch, den Flugplatz Ramstein und das Pfälzer Bergland.

 

Wenige Meter von unserer Hotel Pension Birnbaumhof in Schwedelbach aus haben Sie einen ersten Ausblick auf das Landstuhler Bruch.

 

Erkunden Sie das Landstuhler Bruch mit dem Rad oder noch besser bei einer Wanderung.  Vieles gibt es hier zu entdecken: eine besondere Landschaft mit den Spuren ihrer Entstehung, der Torfstecher und der Harzkrämer, inzwischen ausgestorbener Waldberufe.

 

Der Harzkrämer:

 

war früher der Beruf des Beruf des Harzbrenners, der im Harzofen Schmiermittel für die Wagenachsen der Kutschen herstellte. Dieser Beruf war sehr schmutzig nicht sehr geachtet.

Heute benutzt man den Begriff, um die Dummheit oder den schlechten Charakter einer Person zu beschreiben.

 

Die Wagenschmiere wurde aus dem Harz der Kiefern gewonnen.

Zwischen 90 und 120 Jahre alt mussten die Bruch-Kiefern sein, bis sie zur "Harzernte" freigegeben wruden. Heute noch kann man im "Landstuhler Moor" die Spuren der Harzernte entdecken: das typische Fischgrätmuster auf dem Splintholz solcher "gerissener" Kiefern weißt noch darauf hin. Pro Saison betrug die Erntemenge zwischen 1 und 2 kg Harz pro Stamm. 

 

Ein zweites wesentlich ergiebigeres Verfahren beim "Harzen" war der Einsatz leistungsfähiger Harzöfen. Hierbei wurde der begehrte "nordische Weihrauch" aus den Kiefer-Wurzelstöcken im Harzofen ausgeschwelt. Die letzten beiden Harzöfen der Pfalz waren 1894/95 auf Weilerbacher Gemarkung im Reichswald stillgelegt worden.

 

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